Wednesday, May 15. 2013
Auch wenn es hart ist und nicht immer Freude bereitet, so ist das Sammeln von Höhenmetern beim Velo wohl ganz entscheidend wenn man bei Wettkämpfen mehr als nur "überleben" will. Es liegt in der Natur der Streckenplaner, dass gerne knackige und teils auch fiese Abschnitte eingeplant werden und darum sollte man lieber gut vorbereitet am Start erscheinen als unterwegs jämmerlich nach Luft japsend zu fluchen. Also eben: Höhenmeter sammeln!
Praktischerweise liegen der Jura wie auch der Schwarzwald direkt vor der Haustüre und so kann ich nach Feierabend gleich mal eine schöne Runde direkt vom Büro aus fahren. Konkret hiess dies letzen Montag:
Basel - Tüllinger Hügel - Inzlingen/Rührberg - Kraftwerk Augst - Giebenach - Olsberg - Magden - Wintersingen - Sissach - Diegten - Hölstein - Bad Bubendorf - Ziefen - Seewen - Hochwald - Gempen - Aesch. Das macht gesamt 95km, 1644hm und insgesamt 7 Anstiege.
Die Strecke liesse sich insofern noch etwas optimieren als dass der "Umweg" über Bad Bubendorf ersetzt werden kann indem man in Hölstein nach Lampenberg hochfährt (steil!) und dann weiter über Arboldswil nach Ziefen gelangt. Das dürften nochmals einige Höhenmeter zusätzlich bedeuten...
Monday, May 6. 2013
Am Freitag war es endlich so weit; nach mehrwöchiger Wartezeit war mein bestelltes Stevens Xenon fertig aufgebaut und ich durfte es bei Radsport Petermann in Emmendingen abholen.
Das überstehende Steuerrohr wird natürlich noch gekürzt sobald ich meine definitive Sitzposition gefunden habe. Die "Voreinstellung" durch Holger ist aber schon vielversprechend.
Die technischen Daten:
- Stevens Xenon Karbonrahmen
- Mavic Ksyrium Elite Laufräder
- Shimano Ultegra komplett
- Schwalbe Ultremo in rot-schwarz
Den Sattel werde ich eventuell noch durch einen Fi'zik ersetzen.
Und natürlich wurde das Rad am Sonntag bei bestem Wetter erst mal ordentlich eingefahren. Zuerst eine 64km Runde mit Melanie nach Delemont und später noch von Efringen-Kirchen via Gempen nach hause...
Thursday, May 2. 2013
Vom 13. bis 19. April fuhr ich mit meinem langjährigen Kollegen Olli nach Südfrankreich, genauer gesagt nach Cassis (nahe Marseille) um in den dortigen Calanques zu klettern. Die Calanques sind ein kleines Kalkgebirge, direkt am Meer gelegen mit schönen, weit ins Landesinnere eingeschnittenen Buchten und über 200m hohen Kalkwänden.
Hier ein paar Impressionen:
Wednesday, May 1. 2013
Der erste Mai ist in Basel glücklicherweise ein Feiertag und so hatte ich eine gute Gelegenheit, die erste richtig lange Ausfahrt dieses Jahr zu machen. Die Wetterprognosen waren halbwegs gut: Am Morgen noch feucht, tagsüber dann recht sonnig und gegen 17:00 Regen und Gewitter von Westen her kommend. Da müsste sich doch was finden und nach ersten Ideen (Kaffee am See in Zürich, fiel wegen unschöner Wegführung weg) kam ich auf die Idee nach Aesch zu fahren. Wieso aber Aesch wenn ich doch dort wohne? Nun ja, es gibt Aesch BL und es gibt eben auch Aesch LU! Dieses Aesch LU liegt am schönen Hallwilersee und schnell war auch eine recht attraktive Route zusammengebröselt: Aesch BL - Gempen - Sissach - Hauenstein und dann quer schräg runter an den Hallwilersee wobei da noch zwei Hügelzüge im Weg stehen... Pro Wegstrecke gab mir GPSies.com 84km aus.
Die Abfahrt war für 07:00 Uhr geplant und ein Blick aus dem Fenster verriet dichten Nebel und Nieselregen. Wäääähhh!!!!! Also verschob ich die Abfahrt auf acht Uhr und auch da war es nicht besser. Nach einer Langeweile-Dusche war es mir dann aber zu blöd und ich beschloss einfach mal loszufahren und unterwegs zu sehen wie sich die Dinge entwickeln. Der Gempen hoch war wie erwartet feucht und ich liess es locker angehen um nicht gleich das ganze Pulver zu verschiessen. Glücklicherweise war die Strasse bei der Abfahrt nach Liestal etwas trockener sodass die befürchtete Dusche nicht stattfand. Danach schön rollend via Sissach auf den Hauensteinpass und runter nach Olten wo das Wetter schon spürbar besser war. Tja, und dann fing das Drama an. Eigentlich (wer mich kennt, weiss, dass "eigentlich" nie Gutes verheisst!) hatte ich ja ein schönes Touren-Blatt ausgedruckt mit allen Ortsnamen ab Olten da im Mittelland die Orientierung nicht sehr einfach ist und die Beschilderung meistens nur auf das nächste Kuh- oder wahlweise Schlafdorf verweist. Nur nützt dieses Blatt nichts wenn es zuhause gemütlich rumliegt... Aber alles nicht so schlimm, ich hab doch mein tolles Garmin Velocomputer-GPS-Navi-Teil. Jibbieee! Hatte wohl vergessen, dass das Routing bei dem Gerät höchstenfalls mit "krank und unlogisch" zu bewerten ist und keinesfalls besser. Also eierte ich auf irgendwelchen Quartierstrassen durch Aarau, wurde von der Hauptstrasse weggelotst umd dann 10 Minuten später auf eben genau jener wieder zu landen. Zorn weckt Kräfte und so knallte ich alle sich mir in den Weg stellenden Hügel weg und wenn ich das im Wiegetritt erledigen musste (mit Heldenkurbel und einem Flachland-Ritzelpaket sind Steigungen ab 14% nicht mehr wirklich spassig). Irgendwann findet aber alles sein Ende und dieses fand ich im Sportzentrum Tellimatt im Restaurant wo ich mir das Tagesmenu mit Salat, in Ei paniertem Schnitzel mit Pommes Frites und gedünsteten Rüebli, Cola und danach Espresso reinzog. Die Sonne schien und alles war bestens solange man ausblendete, dass ich ja auch noch zurückfahren musste. Auf dem Hinweg blieb der Tacho bei 98km stehen. Also wirklich, wo hab ich nur diese Zusatzkilometer gefunden??? Der geneigte Leser entsinnt sich der obig erwähnten 84km...
Auf dem Rückweg folgte ich plusminus etwa der Strecke des Hinwegs mit der Ausnahme, dass ich nicht über Aarau fuhr sondern etwas westlich direkt auf Olten zu. Der Hauenstein war dank unterwegs gekauftem Cola gut fahrbar doch ab Sissach erwischten mich heftige Böen als Vorboten der Schlechtwetterfront welche für den Abend angekündigt waren. In Liestal dann die Entscheidung ob ich nochmals über den Gempen fahre oder den Umweg via Pratteln nehme. Mit Blick auf die Wolkenfront beschloss ich möglichst zügig nach Hause zu wollen und das war halt über den Gempen. Also das Oristal hoch und über Nuglar in das unterdessen schon x-mal besuchte Bergdorf und nach einer rassigen Abfahrt war ich dann auch schon wieder in Aesch BL und damit zuhause.
Ach ja, und wieso Reinach? Ganz einfach: Es gibt eben auch ein Reinach AG und jenes liegt auf dem Weg kurz vor Aesch LU. Darum
Monday, April 15. 2013
Cassis, Côte d'Azur, 20 Grad und Sonnenschein
Strecke: Camping Les Cigales - Rue de Crète Richtung La Ciotat bis zum höchsten Punkt. 20km purer Genuss! Bei Km 3 fiel mir ein, dass ich den Photoapparat hätte mitnehmen sollen bei der tollen Landschaft...
Tuesday, April 2. 2013
Eines unserer (Melanie und ich) Projekte für 2013 ist die Umrundung der Schweiz per Velo. Und zwar ausserhalb der Landesgrenzen. Vor allem im Bereich der Alpen ist das eine ziemlich heftige Aufgabe, da bemerkenswert viele 4000er im direkten Weg stehen. Wir haben die Strecke deshalb in insgesamt 4 Teile aufgebrochen:
- Basel - Genf
- Genf - Como
- Como - Bregenz
- Bregenz - Basel
Auf gpsies.com habe ich diese Touren mal ganz grob zusammengeklickt:
- Etappe 1
- Etappe 2/3
- Etappe 3
Für Ostern planten wir das Teilstück Bregenz - Basel nur das Wetter und die Grippe meinerseits machten uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. So nutzten wir den verbleibenden, einzigen schönen Tag - den Ostermontag.um ein paar erste Kilometer zu fahren. Die Tour fängt offiziell in Flüh/SO an und auch um Basel herum muss man, will man die Schweiz umrunden. Also nahmen wir die Strecke Flüh - St. Loius - Weil am Rhein - Lörrach - Rührberg - Grenzach in Angriff. Reine "offizielle" Strecke sind das 37km, den Rest verbuchten wir als An- und Rückfahrt nach Hause.
Für Melanie war das ganze auch noch eine Premiere: Sie fuhr erstmalig über 50km am Stück, nämlich gesamt 64.5. Bravo!
Monday, January 21. 2013
Hiermit melde ich mich offiziell zurück aus den Ferien in Kolumbien (3.5 Wochen, Trekking und Tauchen) und ausser dem Wandern habe ich in der ganzen Zeit einfach mal nichts gemacht. Kein Training jedenfalls... Und es hat mir gut getan. Einfach mal dem Körper die benötigte Ruhe geben und den Kopf frei kriegen. Leider erkrankte ich kurz nach meiner Rückkehr und wegen der Einnahme von Antibiotika habe ich deshalb den Beginn meiner Saison 2013 um eine Woche verschieben müssen.
Letzten Sonntag dann ein erster lockerer Lauf im Schnee über 10km mit anfänglich sich ziemlich eingerostet anfühlender Lunge. Irgendwie war ich wie zugeschnürt und konnte nicht richtig durchatmen. Nach einer Viertelstunde Lauftraining war ich plötzlich wie befreit und konnte in der gewohnten Art mein Training zu Ende bringen.
Ab dieser Woche werde ich auch versuchen mein Gempen-Training wieder aufzunehmen. Ob erfolgreich oder nicht hängt auch ein bisschen von der Schnee- bzw Eismenge auf den Waldwegen ab. Ich werde in den nächsten Tagen mit dem Bike zur Arbeit fahren und auf dem Heimweg versuchen den Gipfel mitzunehmen.
Tuesday, December 18. 2012
Der Monat der Besinnlichkeit und des "Zur-Ruhe-kommens". Nein, weniger spirituell sondern sportlich gesehen - denn darum geht es hier - ist auch bei mir die Planung für das Jahr 2013 angebrochen. Ich blicke auf meine Höhepunkte des Jahres zurück: AK-Platzierung in Frauenfeld, "Trainings-Triathlon" auf den Pilatus, MD an der Challenge Walchsee in Sub-5 und der Basler Stadtlauf. Dazwischen viele, viele gute (und ein paar weniger gute) Trainingseinheiten. Viel Ruhiges, einiges Intensives und mein konsequent durchgezogenes Gempen-Training welches ich seit Beginn ohne Unterbrüche durchgezogen habe. Man erinnert sich: 1x pro Woche auf den Gempen, egal ob zu Fuss, Rennvelo oder Bike. Letzte Woche war ich zweimal, 1x als Heimweg von der Arbeit (21km im Schnee) und 1x über Mittag (26km, vereist). Diese Woche noch rasch vor den Ferien am Montag bei Regen und 5 (unten) bis 2 (oben) °C von zuhause auf etwas optimierter Strecke: 19km. Ich werde auch 2013 versuchen, dieses Projekt weiter durchzuziehen um mir die Grundlagen für mein grosses Projekt 2013 zu erarbeiten: Den Inferno Triathlon im August 2013! Ich bin zwar noch nicht angemeldet (das geht erst ab Februar) aber das ist Formsache. Ich konnte erfreut feststellen, dass meine alpinistischen Unternehmungen sich sehr gut mit dem dadurch etwas reduzierten Triathlontraining ergänzen und eine 10h Grundlageneinheit auf 4000m bringt enorm viel  Davor werden sicherlich noch 2-3 kürzere Wettkämpfe stehen um mir etwas Härte anzutrainieren, vielleicht auch eine Mitteldistanz, aber da muss ich noch schauen ob ich das mit den Terminen hinkriege, sonst gibt es eben 4 Wochen vor dem Wettkampf ein Revival vom Pilatus-Triathlon.
So, das war jetzt zwar schon eher ein Ausblick als ein Rückblick doch der Blick nach Vorne treibt einen an und nach den Ferien geht es los mit dem intensivierten Grundlagentraining. Doch dazu werde ich ein andermal mehr schreiben.
Sunday, November 25. 2012
Schnell ist er, der Basler Stadtlauf und schnell ist er auch wieder vorbei! Meine Gefühle beim Start wie immer indifferent und etwas skeptisch ob der zu erwartenden Schmerzen die bei diesem hohen Tempo zwangsläufig auftreten. Auch diesen Wettkamp lief ich ohne Uhr (im Gegensatz zu Walchsee aber bewusst) und wollte mich nur auf mein Körpergefühl verlassen. In der Vorbereitung bin ich die Intervalle immer zwischen 3:25 und 3:35 min/km gelaufen und in diesem Rahmen habe ich auch mein Wettkampftempo erwartet.
Noch 10 Sekunden bis zum Startschuss! Der Puls erhöht sich und die Mitstreiter haben ihre Daumen auf der Pulsuhr. Der Schuss ertönt und ich komme aus der dritten Startreihe gut weg. Lieber am Anfang etwas verhalten und dafür nicht einbrechen! Später wird mir die Zeitanalyse einen knappen 3er Schnitt auf dem ersten KM bescheinigen. Das passt, geht es doch die Freie Strasse runter und da läuft es sich fast von selbst... Danach bildeten sich erste Gruppen und wir flogen durch die Rheingasse. Die Wettsteinbrücke hoch sortiert wie alleweil die Überambitionierten aus und schon geht es auf das kurze Erholungsstück beim Kunstmuseum bevor wir wieder die "Freie" runterjagen. Die öftern höre ich Vereinskameraden meinen Namen rufen und auch die beste Fanin aller Zeiten steht am Streckenrand.
Unten am Marktplatz eine kurze Krise mit der Frage "was tu ich hier eigentlich" aber positiv Denken hilft mir hier weiter und schliesslich ist ein DNF keine Option. Auf der Mittleren Brücke passen die Beine dann auch wieder und die Wettsteinbrücke hoch kann ich nochmals einen hartnäckigen Verfolger abschütteln. Ein letztes Mal den Berg runter und voll durchziehen und dann stehe ich auch schon im Ziel. Zeit? Keine Ahnung! Danach noch 2km locker Auslaufen und ins Büro zum Duschen und Umziehen. Unterdessen ist auch meine Platzierung offiziell: Es hat mir mit 0:19:46 für Platz 14 in der AK35 gereicht (3:35min/km, 362 Teilnehmer) und damit bin ich zufrieden.
Update:
Die Rangliste bei Datasport hat sich geändert und ich steh jetzt auf Platz 15. Seltsam... Am Sonntag wurde mir noch Platz 14 angezeigt. Haben die ihre System nicht im Griff?
Wednesday, November 21. 2012
Auch dieses Jahr soll der Basler Stadtlauf (unterdessen in seiner 30. Ausgabe - herzliche Gratulation!) für mich wieder den Abschluss der Saison bedeuten. Nachdem ich letztes Jahr eine sehr erfreuliche Zeit unter 20 Minuten für die 5.5km erlaufen konnte, möchte ich dieses Jahr daran anknüpfen und meine Beine zu schneller Bewegung animieren.
Mein Verein LSVB bietet wie jedes Jahr ein Vorbereitungstraining für den Stadtlauf an und man findet dort auch immer einige schnelle Zeitgenossen welche einen beim Tempotraining pushen. Die zügig gelaufenen 2000er und die noch härter angegangenen 1000er werde ich wohl nicht so schnell vergessen!
Die letzten zwei Dienstage vor dem Wettkampf findet dann traditionell das Training auf der offiziellen Laufstrecke statt. Dazu sind sogar Streckenposten stationiert welche den Verkehr etwas einbremsen und vor dem Laufen findet ein Aufwärmtraining durch die Spezialisten der Rennbahnklinik Muttenz statt. Zusammen mit Rainer und Lukas leitete ich die Gruppe 1 (22 Minuten / 4min/km). Ein willkommener Tempolauf und es ist immer interessant, das soziale Gefüge innerhalb einer solchen Gruppe zu beobachten. Ein mancher scheint mir das Rennen auf Dienstag vorverlegt zu haben...
Monday, November 12. 2012
Was macht man, wenn Freitag Mittag das Thermometer über 10°C steht und die Sonne scheint? Genau, man fragt seinen Chef ob man ein paar Überstunden einziehen dürfe und schwupps! ist man auch schon auf dem Bike und geniesst die derzeit doch etwas spärlicher auftretenden Sonnenstrahlen. Meine Tour sah also wie folgt aus:
Basel - St. Chrischona - Kraftwerk Augst - Liestal - Reigoldswil - Seewen - Hochwald und dann über ein paar Trails runter nach Aesch. Anbei ein paar Impressionen:
Monday, November 5. 2012
Der Winterpokal hat bei verschiedenen Sportforen unterdessen schon Tradition, so auch bei MTB-News.de wo ich Mitglied bin. Zwar hat das direkt nichts mit Triathlon zu tun, aber winterliches Training darf gerne auch etwas unspezifisch sein und bis dato haben mir die vielen Bike-Einheiten dieses Jahr nicht geschadet - im Gegenteil! Ich werde zwar viele Schweinehunde töten müssen um auch wirklich konsequent selbst bei Sauwetter raus zu gehen äh fahren aber mein Gempenvorsatz steht ja immer noch
Hier der Link zu meinem Team im MTB-News.de-Winterpokal 2012!
Monday, October 29. 2012
Mein Trainingskamerad Thomas (der Mann vom Pilatus-Triathlon) lud mich für letzten Samstag ein, mit ihm zusammen die Team-Wertung am Bike OL Baselland in Liestal zu fahren. Geplant war die Teilnahme an der mittleren Distanz (ca. 14-15km).
Das Wetter, das zeigte sich zum Wochenende hin, würde eher von der unangenehmeren Sorte werden. Und tatsächlich: Ab Freitag Abend schneite es und schon in der Nacht auf Samstag blieben bei mir zuhause gute 10cm Schnee auf dem Balkon liegen. Da würde ich wohl die warmen Kleider einpacken müssen!
Wir trafen uns beim Gymnasium Liestal wo wir den bescheidenen Startbetrag von CHF 20.-- bezahlten und zusätzlich noch Kartenhalterungen für den Lenker mieteten. Danach ging es die steile Rampe hoch zur "Sichteren" wo der Start für unser Team auf 14:30 terminiert war. Zwei Minuten vor dem effektiven Start erhielten wir die OL 1:15'000 Karten ausgehändigt und konnten den schnellsten Weg zum ersten Posten besprechen. Thomas kennt das Gebiet relativ gut und ich bin als Bergtourengeher das Kartenlesen sowieso gewohnt. Beim Start dann eine für den Photographen möglichst spektakuläre Beschleunigung hinlegen und dann fuhren wir eher gemütlich zum ersten Posten.
Ich habe mir so einen OL immer viel komplizierter vorgestellt, doch die Karte war gut lesbar und die Posten auch nicht "versteckt" oder so. Als Biker war man aber zusätzlich an die Vorgabe gebunden, die Wege nicht verlassen zu dürfen. Wäre aber bei den vorherrschenden Wetterbedingungen gar nicht gegangen. Überhaupt zum Wetter: Es schneite, es lag Schnee und dort wo kein Schnee lag, da lag Matsch. Manchmal lag der Matsch auch unter dem Schnee... Es hat mir jedenfalls einen Heidenspass gemacht, mal ordentlich durch die Gegend zu sauen und dank der Wettkampfatmosphäre störte mich die Kälte, welche natürlich nach einer gewissen Zeit in die durchnässten Schuhe dringt und die klamm werdenden Finger nicht wirklich. So gesehen war ich fast schon enttäuscht, als wir nach gut 1:04h im Ziel eintrafen. Ich wäre gerne noch länger unterwegs gewesen. Thomas ging es da ähnlich, man merkt halt, dass wir beide viel Ausdauersport betreiben und nach einer Stunde wohl eher mal "aufgewärmt" denn "abgekämpft" sind!
Leider haben des Wetters wegen nicht allzuviele Teilnehmer den Weg nach Liestal gefunden und unser erster Platz in der Team-Wertung daher nicht unbedingt hart erkämpft. Aber gefreut hat's mich natürlich trotzdem. Jedenfalls dünkt mich so ein Anlass eine gute Motivation im Wintertraining und wenn sich die Gelegenheit bietet werde ich wohl noch das eine oder andere Mal diesen Winter auf dem Bike mitfahren. Wenn nicht OL, dann halt irgend ein "normales" Rennen. Mal sehen...
Wednesday, October 24. 2012
Wednesday, September 5. 2012
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